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Dien Bien Phu

2010
11.16

Der Tag faengt schon gut an: da unser Hotel heute morgen scheinbar nicht in der Lage war, uns nach dem Fruehstueck ein Taxi zum Flughafen zu organisieren, ging’s schonmal mit ‘ner halben Stunde Verspaetung los.

Auf der Autobahn zum Flughafen (wo man aufgrund des Verkehrs sowieso nur maximal 60 km/h fahren kann) war natuerlich zusaetzlich noch was? Genau: STAU!

Als wir dann endlich eine halbe Stunde vor Abflug am Flughafen waren (der fuer einen Hauptstadt-Flughafen erschreckend bzw. fuer uns gluecklicherweise recht uebersichtlich ist: 10 Counter, 10 Gates, 3 Flugzeuge), war unser Counter schon geschlossen.
Naja, irgendwie haben sie uns dann trotzdem noch mitgenommen ;)

Angekommen in Dien Bien Phu meinte unser Taxifahrer, uns erstmal die ganze Stadt zeigen zu muessen, statt uns zu unserem Hotel zu fahren. Als der Typ nach mehrmaligem Nachfragen immer noch weiterfuhr, sind wir einfach ausgestiegen … allerdings nicht, ohne ihn noch wuest zu beschimpfen. Irgendwie kam uns der Typ gleich komisch vor, als er direkt beim Losfahren sein Taxischild vom Dach abnahm. Und ein Taxameter gab’s natuerlich auch nicht.
Wieder mal beschissen worden. Elendes Taxifahrer-Gesindel!

Direkt nach dem Check-In im Hotel mussten wir dann am Busbahnhof feststellen, dass unser Bus Richtung Laos tatsaechlich nur dreimal die Woche faehrt. Und das bloederweise nicht morgen.

Das alles waere nur halb so schlimm, wenn wir nicht in so einem gottverlassenen Nest waeren, in dem es eigentlich nichts gibt, ausser einem Flugplatz und dreimal die Woche einen Bus nach Laos …
Wenn wir nicht wuessten, dass sie selbigen hier gerne gegrillt essen, koennte man fast sagen, hier liegt der Hund begraben. Wie gesagt: wenn … ;)

Zum Glueck haben wir auf dem oertlichen Markt vier Franzosen angesprochen, die exakt dasselbe Problem haben, von dem sie allerdings bis sie uns getroffen haben noch nichts wussten. Und wie zufaellig wohnen die auch bei uns im Hotel :)

Von daher haben wir gleich mal mit dem Hotel ausgemacht, dass sie fuer uns alle morgen frueh ein Taxi organisieren (was gar nicht so einfach war, da hier in der Gegend kaum noch jemand englisch spricht), das uns erstmal bis zur Grenze bringt. “Erstmal” deswegen, weil es von der vietnamesischen bis zur laotischen Grenze ca. 6 km sind (das heisst 6 km Fussmarsch mit Gepaeck!), und von dort aus angeblich weder Bus noch sonst irgendwas ins Landesinnere weiterfaehrt.
Naja, so recht glauben wir das alle noch nicht und fahren morgen frueh um 6.00 Uhr erstmal los. Wenn wir uns also die naechsten Tage nicht melden, dann fuhr wohl wirklich kein Bus … ;)
Obwohl: so, wie wir das gelesen haben, gibt es in den naechsten “Staedten” nach der Grenze sowieso weder Warmwasser noch Strom … ;)

Ach ja, und Reiseschecks tauscht hier oben in der Gegend uebrigens auch keine Bank mehr um. Kann also lustig werden die naechsten Tage ohne fahrenden Untersatz, Geld, Warmwasser und Strom ;)

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