Archive for the ‘Bilder’ Category

Angkor & Siem Reap


2010
11.25

Nachdem wir uns gestern bei gemuetlichen 35 Grad die alten Tempelanlagen von Angkor vor den Toren Siem Reaps angeschaut haben (die natuerlich nicht ohne Reifenpanne unseres Tuk-Tuks auf dem Rueckweg ueber die Buehne ging – welche unseren Fahrer allerdings nicht davon abgehalten hat, noch mind. einen Kilometer weiterzufahren), ging’s heute etwas entspannter zu :)

Angkor

Nach einem ausgedehnten Fruehstueck haben wir uns mal auf den Weg zum Tonle Sap gemacht, dem zeitweise groessten Suesswassersee hier in Suedostasien, der direkt hier vor der Stadt liegt.

Abgesehen davon gehen wir den Rest unseres (leider) letzten Tages hier eher gemuetlich an: ein bisschen bummeln, hier und da mal was essen und heute abend irgendwann mal zusehen, ob wir alles, was wir gekauft haben auch in unseren Rucksack bekommen, ohne dass dieser mehr als zwanzig Kilo wiegt (nach dem Kauf unseres letzten Souvenirs gestern abend sind wir uns da naemlich nicht mehr ganz so sicher ;) ).

Morgen haben wir dann noch einen halben Tag Zeit, ein wenig durch Bangkok zu schlendern, bevor wir am Samstag das erste mal seit ueber vier Wochen wieder deutschen Boden unter den Fuessen haben ;)

In diesem Sinne: bis dahin :)

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Eindruecke


2010
11.23

Sind heute mal problemlos aus Laos aus- und nach Kambodscha eingereist. Uns geht’s uebrigens gut :)

Hier mal ein paar Eindruecke der letzten Tage:

Unterwegs irgendwo in Laos …

Unterwegs in Laos

Unterwegs irgendwo in Laos

… in Oudomxay …

Oudomxay

… in Luang Prabang …

In Luang Prabang

Nochmal in Luang Prabang

Auf dem Fluss

Am Wasserfall

Und was morgen angeht, freuen wir uns auf Angkor :)

Luang Prabang


2010
11.21

Heute ging’s auf nach Luang Prabang. Wieder mal mit dem Bus … ;)

Anfangs sah der scheinbare Linienbus noch ganz normal aus: viele Einheimische, eine Hand voll Touristen, jeder Platz besetzt, hier und da ein Sack Reis dazwischen und unser Gepaeck natuerlich wieder auf dem Dach. Wo auch sonst? Wie gesagt: anfangs …

Wir waren noch nichtmal richtig aus der Stadt raus, da hielt der Bus auch schon wieder an: am Strassenrand standen naemlich 3 Laoten mit ca. 10 grossen Tueten, Saecken und Kisten und wollten mit. Also: rein damit!

Da das Dach des Busses allerdings schon mit Gepaeck voll war, kam alles in den Innenraum: in den Gang, unter die Sitze, auf die Treppe, vor die Tuer … wo halt gerade Platz war.

Gefuehlte 5 km spaeter das gleiche Spiel nochmal: 1 Laote mit 3-4 grossen Saecken. Und selbstverstaendlich wurde der auch noch mitgenommen. Also: wieder rein damit!

Irgendwann wurde uns klar, dass wirklich jeder am Strassenrand mitgenommen wird, voellig egal, wie voll der Bus bereits ist. Irgendwo ist schon noch Platz ;)

Busfahren :)

Aber irgendwann  half auch alles Umschichten von Kartons und Saecken nichts mehr und unsere Bustuer ging nicht mehr zu. Egal, ging’s halt erstmal ein paar Kilometer mit offener Tuer weiter, bis wieder einer ausgestiegen ist ;)

Das ganze Treiben dauerte uebrigens 6 Stunden (fuer ca. 190 km!), wobei es die ganze Zeit durch die traumhafte Berglandschaft Laos’ ging :)

Angekommen in Luang Prabang ging’s mit dem Tuk-Tuk zum Hotel (die Dinger sind uebrigens fuer 9 Personen zugelassen. Offiziell. Reingepackt wird allerdings, was reinpasst … ;) )

Nach einem kurzen Bummel ueber den oertlichen Markt haben wir beim Schlendern durch die Stadt ziemlich schnell alle Leute von der Grenze wiedergetroffen, mit denen wir dann auch den Rest des Abends in einer Bar und abschliessend in einer (Achtung!) laotischen Disco verbracht haben.

Laotische Disco muss man sich dabei folgendermassen vorstellen:

  1. Laotische Live-Musik
  2. Am Anfang jedes Liedes tanzen zwei “Vortaenzerinnen”  in Mini-Miniroecken, bis sich die ersten auf die Tanzflaeche trauen und exakt denselben Tanz nachahmen, bis die Tanzflaeche voll ist
  3. Am Ende eines Liedes verlassen alle fluchtartig die Tanzflaeche, bis das Ganze beim naechsten Lied von vorne beginnt
  4. Punkt 23.30 Uhr ist von einer Minute auf die naechste alles vorbei und die Disco im Nu leer

Alles in Allem: ein traumhaftes  Erlebnis im “Muong Swa by Night” ;)

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Oudomxay


2010
11.20

Wie wir heute feststellen mussten, haben wir nur noch eine Woche :(

… und damit mindestens 3 Woche zu wenig fuer Laos.

Naja, heute ging’s jedenfalls mit dem Bus nach Oudomxay. Klingt einfach, ist es eigentlich auch: man muss nur mit einem Tuk-Tuk zum oertlichen Busbahnhof fahren (wenn man es mal geschafft hat, dem Fahrer auf laotisch zu erklaeren, wo man hin moechte), seine Rucksaecke auf’s Busdach packen und dann noch irgendjemanden finden, der einem ein Ticket verkauft.

Fast!

Denn kurz vor Abfahrt kommen noch jede Menge Laoten, ein Sack Reis, jede Menge Tueten, Taschen, Koffer und Kisten. Das war’s schon. Jedenfalls fast.

Kurz danach kommt dann noch ein irgendein uniformierter Typ auf seinem Moto angefahren, um im Bus scheinbar willkuerlich Personendaten zu erfragen und aufzuschreiben, Paesse und Tickets zu kontrollieren und (natuerlich) von einigen Geld zu kassieren (obwohl bereits alle (!) im Bus ein Ticket gekauft hatten).

Wofuer das Geld war, konnten/wollten/durften uns selbst die englischsprechenden Laoten im Bus trotz mehrmaliger Nachfrage nicht erklaeren …

Unterwegs hatten wir dann insgesamt noch ein paar Stopps bei Haendlern, die uns lecker Banane mit frischer Ratte bzw. Maulwurf anbieten wollten … mjamm, mjamm, mjam! Bloederweise waren wir vom Fruehstueck noch satt. Zu schade aber auch … ;)

Hmmm ... lecker.

Zusaetzlich gab’s noch zwei weitere Polizeikontrollen (waren ja auch gut 100 km zu fahren), vor und nach denen jeweils der Busfahrer gewechselt hat?!?

Wer weiss, vielleicht hatte der eigentliche Fahrer einfach keinen Fuehrerschein, was das Ganze nicht unbedingt besser macht … naja, immerhin sind wir um 11.00 Uhr heil in Oudomxay angekommen :)

Nach ein bisschen Sightseeing, einem kurzen Einkauf haben wir uns ins angeblich beste Restaurant der Stadt aufgemacht, was seinem Ruf echt alle Ehre gemacht hat: traumhaft leckere laotische Kueche, weswegen wir uns danach auch kugelrund auf den Rueckweg gemacht haben :)

Ausspannen in Muang Kuoa


2010
11.19

Noch leicht gezeichnet von Strapazen der letzten beiden Tage  haben wir uns heute nach einem gemuetlichen Fruehstueck einfach mit einem Spaziergang durch’s Dorf und ueber den oertlichen Markt begnuegt.

Nach einer (wieder mal) leckeren Nudelsuppe zum Mittag haben wir uns in einem Restaurant am Fluss “niedergelassen”, um von da aus das Treiben am Ufer zu beobachten und einfach nur die stressfreie Ruhe dieses kleinen Dorfes mitten in den Bergen von Laos zu geniessen :)

Muang Kuoa

Ach ja: wir haben gleich den ganzen Rest des Tages dort verbracht, was durch zwei nette Deutsche Traveller, die wir dort getroffen haben, noch angenehmer wurde :)

Regen und seine Folgen – Nachtrag


2010
11.16

Hier mal ein Link zu ein paar Bildern (den Artikel muesst ihr ja nicht lesen ;) ), wie es momentan in Zentralvietnam (hier: Hue, wo wir vor ein paar Tagen noch waren) aussieht:

Link

Da soll noch mal jemand sagen, wir waeren bezueglich Wetter nicht gerade vom Glueck verfolgt … ;)

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Zurueck in Hanoi


2010
11.15

Nach einer entspannenden Nacht auf unserem Boot sind wir heute extra um 5.00 Uhr aufgestanden, um morgens als erste wunderschoene Fotos vom Sonnenaufgang in der Ha-Long-Bucht zu machen :)

Bloederweise ist bei der diesigen Sicht in der Bucht morgens keine Sonne zu sehen. Schade. Naja, wir haben uns einfach wieder hingelegt und bis zum Fruehstueck weitergeschlafen ;)

Nach leckerem Fruehstueck (und endlich mal einigermassen annehmbarem Kaffee, denn Kaffee in Vietnam ist in der Regel ungeniessbar) haben wir den Vormittag noch ein bisschen mit chillen auf Deck (mittlerweile war die Sonne natuerlich da) und einer gemuetlichen Fahrt zurueck Richtung Hafen verbracht :)

Immer noch Ha-Long-Bucht - leider der Rueckweg :(

Zurueck in Hanoi, in der Stadt, im Dunst (tja, so schnell kann’s vorbei sein mit der schoenen Natur) haben wir uns erstmal ein neues Hotel gesucht. Das von vorletzter Nacht war zwar ok, aber das Personal war ‘ne Katastrophe, was uns im Nachhinein darin bestaetigt hat, unsere Ha-Long-Tour nicht dort zu buchen … also wieder mal aaaalles richtig gemacht. Wie gluecklicherweise schon so oft in diesem Urlaub :)

Danach sind wir nur noch zur ‘ner kurzen Shopping-Tour aufgebrochen (wir brauchten neue T-Shirts, die alten waren schmutzig ;) ), haben noch lecker gegessen und grad in einer gemuetlichen Altstadt-Kneipe “vietnamese style” den Tag ausklingen lassen :)

In diesem Sinne: bis die Tage! Morgen frueh geht’s erstmal mit dem Flieger (’ne gute, alte Propeller-Maschine – drueckt uns die Daumen) nach Dien Bien Phu an die laotische Grenze und von da irgendwie mit Bus weiter. Wir hoffen mal, der dortige Bus faehrt immer noch – wie im Reisefuehrer beschrieben – dreimal die Woche … ansonsten haben wir’n Problem ;)

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Ha-Long-Bucht


2010
11.14

Nach einem schnellen Baguette von der alten Strassenverkaeuferin nebenan ging’s heut direkt mit dem Bus ins ca. 3 1/2 Stunden entfernte Ha-Long-Stadt, um dort auf eine gemuetliche 10-Personen-Dschunke umzusteigen und anschliessen quer durch die gleichnamige Bucht zu schippern :)

Ha-Long-Bucht

Man kann eigentlich nur sagen: atemberaubend, trotz der vielen Touristen.

Bei einem wirklich leckeren Mittagessen (Fisch, Tintenfisch, Huehnchen, Schwein, Tofu (fuer die ganz Harten), Gemuese …) mit extrem coolen Ausblick und chilliger Musik ging’s dann erstmal weiter nach draussen. Insgesamt echt eine nette Atmosphaere an Bord: kein stressender Guide, angenehme Leute, wunderschoene Landschaft … hier laesst sich’s aushalten :)

Da bis zum Abendessen noch genuegend  Zeit war, ging’s noch ein wenig mit dem Kajak durch die Bucht (was uebrigens bei der Kulisse drumherum ziemlich geil ist) und anschliessend mit einem Sprung vom Sonnendeck ins ca. 26 Grad warme, tuerkisblaue Wasser :)

Kajak-Fahren

Joa … mehr als ein bisschen chillen auf dem Sonnendeck, Tagebuch schreiben und dem guten Essen haben wir dann auch nicht mehr gemacht … zuschauen alleine hat schon gereicht. Die Umgebung war einfach faszinierend genug :)

Ha-Long-Bucht

Da tat es der Stimmung auch keinen Abbruch, dass unsere Besatzung trotz der eindringlich bittenden, verrueckten Franzoesinnen an Bord abends um 23.00 Uhr keine Lust mehr auf unsere Karaoke-Darbietungen hatte ;)

Endlich Zugfahren!


2010
11.12

Man stelle sich vor: es regnet nicht! Ueberall nur Sonnenschein! Naja, kaum scheint wieder die Sonne, ist es gleich viel zu warm …

Heute stand mal echtes Sightseeing auf dem Programm, sprich Kaiserpalast und verbotene Stadt auch von innen! War zwar ziemlich beeindruckend (vor allem die Groesse des Ganzen), aber durch Vernachlaessigung in den letzten 40 Jahren auch leider ziemlich runtergekommen. Schoen war’s trotzdem :)

Richtig spannend wurde’s erst nachmittags, denn dann ging’s endlich zum Bahnhof. Hanoi, wir kommen!

Bereits am Bahnhof fuehlte man sich in alte DDR-Zeiten zurueckversetzt. Vom Zug selber ganz zu schweigen. Der Unterschied war eigentlich nur, dass hier vom Schaffner Huehnchen verkauft wird. Nur leider sah das so aus, als haette es die Strecke Saigon-Hanoi schon mehrmals hinter sich …

Naja, wir haben uns dann doch lieber fuer Trockenfleisch und Bier entschieden. Letztendlich war’s aber egal, denn das Fleisch war leider auch schon vor ca. 3 Monaten abgelaufen … hat trotztdem geschmeckt ;)

Warten am Bahnhof in Hue

Alles in allem ‘ne lustige und ziemlich nostalgische Zugfahrt. Zwar sind wir 1 Stunde zu spaet losgefahren und 3 1/2 Stunden zu spaet angekommen, aber bei (geplanten) 12 Stunden Fahrzeit fuer 600 km spielt das eigentlich auch keine Rolle mehr ;)

Eine Reklamation bzgl. der Verspaetung (und Kostenrueckerstattung) haben wir uns allerdings gespart. Irgendwie waren wir schon froh, dass wir den Aufruf unserers Zuges (auf vietnamesisch, logisch) ueberhaupt mitbekommen haben. Aufruf deswegen, weil hier scheinbar vor Einfahrt des Zuges keiner auf den Bahnsteig darf, sondern jeder Zug eine eigene Wartehalle hat, aus der man dann mit Megaphon aufgerufen wird, um sich in Reih und Glied zum Einsteigen anzustellen ;)

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Regen, Regen, Regen …


2010
11.08

… und nochmals Regen.

Seit unserer Ankunft 6.45 Uhr in Nha Trang hat’s eigentlich durchgehend geregnet. Naja, wir hatten ja zum Glueck eh nicht vor, hier lange zu bleiben ;)

War zwar immer noch feucht an die Fuesse, aber mit P1000350unseren tollen, neuen Regencapes (fuer sagenhafte 0,15 EUR – aber so sahen sie P1000347auch aus) ging’s dann schon etwas besser und wir haben uns mal auf eine kurze Besichtigungstour ins Stadtgetuemmel aufgemacht.

Immerhin muessen wir nur bis 19.00 Uhr warten, bis uns der Nachtbus zur naechsten Station Hoi An bringt …