Da wir ja immer noch Urlaub haben, war Thomas der Meinung, mich heute morgen um kurz vor sechs wecken zu muessen, um mich noch voellig schlaftrunken und mit wuestem Haar zum Strand zu schleppen. Zwar hatten wir uns gestern noch vorgenommen, heute den Sonnenaufgang am Strand zu beobachten, aber irgendwie war der schon vorbei
Immerhin hat sich das fruehe Aufstehen gelohnt, denn am menschenleeren Strand in der Haengematte zu liegen und der grad aufsteigenden Sonne sowie den Fischern zuzuschauen, die gerade direkt vor unserer Nase ihren naechtlichen Fang an Land ziehen, entschaedigt fuer so einiges …
Nach einem chilligen Fruehstueck auf der Terasse haben wir es dann gewagt, uns mit einem Motorroller in den vietnamesischen Verkehr zu stuerzen (der hier bei weitem nicht so schlimm ist, wie noch in Saigon) und damit mal die Umgebung zu erkunden. Zwar haben sich die Helme von der Groesse her nicht grossartig von einer halben Kokosnuss-Schale unterschieden, aber Pflicht ist schliesslich Pflicht. Auch, wenn’s scheisse aussieht
Heute nacht geht’s um 1.00 Uhr erstmal weiter nach Nha Trang, um morgen frueh in aller Frische gegen 6.00 Uhr dort anzukommen. Diesmal jedoch nicht mit dem Moto, sondern mit dem Nachtbus


