Wie wir heute feststellen mussten, haben wir nur noch eine Woche
… und damit mindestens 3 Woche zu wenig fuer Laos.
Naja, heute ging’s jedenfalls mit dem Bus nach Oudomxay. Klingt einfach, ist es eigentlich auch: man muss nur mit einem Tuk-Tuk zum oertlichen Busbahnhof fahren (wenn man es mal geschafft hat, dem Fahrer auf laotisch zu erklaeren, wo man hin moechte), seine Rucksaecke auf’s Busdach packen und dann noch irgendjemanden finden, der einem ein Ticket verkauft.
Fast!
Denn kurz vor Abfahrt kommen noch jede Menge Laoten, ein Sack Reis, jede Menge Tueten, Taschen, Koffer und Kisten. Das war’s schon. Jedenfalls fast.
Kurz danach kommt dann noch ein irgendein uniformierter Typ auf seinem Moto angefahren, um im Bus scheinbar willkuerlich Personendaten zu erfragen und aufzuschreiben, Paesse und Tickets zu kontrollieren und (natuerlich) von einigen Geld zu kassieren (obwohl bereits alle (!) im Bus ein Ticket gekauft hatten).
Wofuer das Geld war, konnten/wollten/durften uns selbst die englischsprechenden Laoten im Bus trotz mehrmaliger Nachfrage nicht erklaeren …
Unterwegs hatten wir dann insgesamt noch ein paar Stopps bei Haendlern, die uns lecker Banane mit frischer Ratte bzw. Maulwurf anbieten wollten … mjamm, mjamm, mjam! Bloederweise waren wir vom Fruehstueck noch satt. Zu schade aber auch …
Zusaetzlich gab’s noch zwei weitere Polizeikontrollen (waren ja auch gut 100 km zu fahren), vor und nach denen jeweils der Busfahrer gewechselt hat?!?
Wer weiss, vielleicht hatte der eigentliche Fahrer einfach keinen Fuehrerschein, was das Ganze nicht unbedingt besser macht … naja, immerhin sind wir um 11.00 Uhr heil in Oudomxay angekommen
Nach ein bisschen Sightseeing, einem kurzen Einkauf haben wir uns ins angeblich beste Restaurant der Stadt aufgemacht, was seinem Ruf echt alle Ehre gemacht hat: traumhaft leckere laotische Kueche, weswegen wir uns danach auch kugelrund auf den Rueckweg gemacht haben
