Archive for November, 2010

Zeahl die Motos!


2010
11.15
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Dies uebrigens mal als Beispiel dafuer, warum wir uns nicht schon in Saigon ein Moto ausgeliehen haben: eine kleine Altstadtkreuzung hier in Hanoi (in Saigon war’s noch schlimmer) …

Fussgaenger-Ampeln gibt es uebrigens nicht und Zebrastreifen zaehlen ungefaehr genauso viel wie die Ampelfarben oder “rechts vor links” … ;)

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Zurueck in Hanoi


2010
11.15

Nach einer entspannenden Nacht auf unserem Boot sind wir heute extra um 5.00 Uhr aufgestanden, um morgens als erste wunderschoene Fotos vom Sonnenaufgang in der Ha-Long-Bucht zu machen :)

Bloederweise ist bei der diesigen Sicht in der Bucht morgens keine Sonne zu sehen. Schade. Naja, wir haben uns einfach wieder hingelegt und bis zum Fruehstueck weitergeschlafen ;)

Nach leckerem Fruehstueck (und endlich mal einigermassen annehmbarem Kaffee, denn Kaffee in Vietnam ist in der Regel ungeniessbar) haben wir den Vormittag noch ein bisschen mit chillen auf Deck (mittlerweile war die Sonne natuerlich da) und einer gemuetlichen Fahrt zurueck Richtung Hafen verbracht :)

Immer noch Ha-Long-Bucht - leider der Rueckweg :(

Zurueck in Hanoi, in der Stadt, im Dunst (tja, so schnell kann’s vorbei sein mit der schoenen Natur) haben wir uns erstmal ein neues Hotel gesucht. Das von vorletzter Nacht war zwar ok, aber das Personal war ‘ne Katastrophe, was uns im Nachhinein darin bestaetigt hat, unsere Ha-Long-Tour nicht dort zu buchen … also wieder mal aaaalles richtig gemacht. Wie gluecklicherweise schon so oft in diesem Urlaub :)

Danach sind wir nur noch zur ‘ner kurzen Shopping-Tour aufgebrochen (wir brauchten neue T-Shirts, die alten waren schmutzig ;) ), haben noch lecker gegessen und grad in einer gemuetlichen Altstadt-Kneipe “vietnamese style” den Tag ausklingen lassen :)

In diesem Sinne: bis die Tage! Morgen frueh geht’s erstmal mit dem Flieger (’ne gute, alte Propeller-Maschine – drueckt uns die Daumen) nach Dien Bien Phu an die laotische Grenze und von da irgendwie mit Bus weiter. Wir hoffen mal, der dortige Bus faehrt immer noch – wie im Reisefuehrer beschrieben – dreimal die Woche … ansonsten haben wir’n Problem ;)

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Ha-Long-Bucht


2010
11.14

Nach einem schnellen Baguette von der alten Strassenverkaeuferin nebenan ging’s heut direkt mit dem Bus ins ca. 3 1/2 Stunden entfernte Ha-Long-Stadt, um dort auf eine gemuetliche 10-Personen-Dschunke umzusteigen und anschliessen quer durch die gleichnamige Bucht zu schippern :)

Ha-Long-Bucht

Man kann eigentlich nur sagen: atemberaubend, trotz der vielen Touristen.

Bei einem wirklich leckeren Mittagessen (Fisch, Tintenfisch, Huehnchen, Schwein, Tofu (fuer die ganz Harten), Gemuese …) mit extrem coolen Ausblick und chilliger Musik ging’s dann erstmal weiter nach draussen. Insgesamt echt eine nette Atmosphaere an Bord: kein stressender Guide, angenehme Leute, wunderschoene Landschaft … hier laesst sich’s aushalten :)

Da bis zum Abendessen noch genuegend  Zeit war, ging’s noch ein wenig mit dem Kajak durch die Bucht (was uebrigens bei der Kulisse drumherum ziemlich geil ist) und anschliessend mit einem Sprung vom Sonnendeck ins ca. 26 Grad warme, tuerkisblaue Wasser :)

Kajak-Fahren

Joa … mehr als ein bisschen chillen auf dem Sonnendeck, Tagebuch schreiben und dem guten Essen haben wir dann auch nicht mehr gemacht … zuschauen alleine hat schon gereicht. Die Umgebung war einfach faszinierend genug :)

Ha-Long-Bucht

Da tat es der Stimmung auch keinen Abbruch, dass unsere Besatzung trotz der eindringlich bittenden, verrueckten Franzoesinnen an Bord abends um 23.00 Uhr keine Lust mehr auf unsere Karaoke-Darbietungen hatte ;)

Hanoi


2010
11.13

Noch ziemlich geraedert und nach der ueblichen Prozedur am Bahnhof in Hanoi (Taxifahrer, “Hotelfaenger” etc.) sind wir erstmal zum Hotel UNSERER Wahl in die wirklich schoene Altstadt von Hanoi gefahren, um uns danach voll ins Sightseeing zu stuerzen: Onkel Hos Mausoleum, Museum fuer Militaergeschichte, Praesidentenpalast, Onkel Hos bescheidene Huette usw. …

In Ho Chi Minhs Wohnhaus wurde Stephan gleich von einem Polizisten mit Megaphon (irgendwie scheinen Megaphone hier ziemlich populaer zu sein) zusammengeschissen, weil er die Treppen nicht in der vorgeschriebenen Reihenfolge hochgestiegen war.

Anstrengend, aber lustig. Nur schade, dass Onkel Ho nicht selber da war: das Mausoleum ist fuer zwei bis drei Monate im Jahr leer, weil der Gute dann zur Neu-Einbalsamierung nach Russland faehrt. Bloederweise ist das genau jetzt … naja, shit happens ;)

Endlich Zugfahren!


2010
11.12

Man stelle sich vor: es regnet nicht! Ueberall nur Sonnenschein! Naja, kaum scheint wieder die Sonne, ist es gleich viel zu warm …

Heute stand mal echtes Sightseeing auf dem Programm, sprich Kaiserpalast und verbotene Stadt auch von innen! War zwar ziemlich beeindruckend (vor allem die Groesse des Ganzen), aber durch Vernachlaessigung in den letzten 40 Jahren auch leider ziemlich runtergekommen. Schoen war’s trotzdem :)

Richtig spannend wurde’s erst nachmittags, denn dann ging’s endlich zum Bahnhof. Hanoi, wir kommen!

Bereits am Bahnhof fuehlte man sich in alte DDR-Zeiten zurueckversetzt. Vom Zug selber ganz zu schweigen. Der Unterschied war eigentlich nur, dass hier vom Schaffner Huehnchen verkauft wird. Nur leider sah das so aus, als haette es die Strecke Saigon-Hanoi schon mehrmals hinter sich …

Naja, wir haben uns dann doch lieber fuer Trockenfleisch und Bier entschieden. Letztendlich war’s aber egal, denn das Fleisch war leider auch schon vor ca. 3 Monaten abgelaufen … hat trotztdem geschmeckt ;)

Warten am Bahnhof in Hue

Alles in allem ‘ne lustige und ziemlich nostalgische Zugfahrt. Zwar sind wir 1 Stunde zu spaet losgefahren und 3 1/2 Stunden zu spaet angekommen, aber bei (geplanten) 12 Stunden Fahrzeit fuer 600 km spielt das eigentlich auch keine Rolle mehr ;)

Eine Reklamation bzgl. der Verspaetung (und Kostenrueckerstattung) haben wir uns allerdings gespart. Irgendwie waren wir schon froh, dass wir den Aufruf unserers Zuges (auf vietnamesisch, logisch) ueberhaupt mitbekommen haben. Aufruf deswegen, weil hier scheinbar vor Einfahrt des Zuges keiner auf den Bahnsteig darf, sondern jeder Zug eine eigene Wartehalle hat, aus der man dann mit Megaphon aufgerufen wird, um sich in Reih und Glied zum Einsteigen anzustellen ;)

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Hue


2010
11.11

Nach der (verspaeteten, was sonst?) Ankunft in der ehemaligen Kaiserstadt Hue haben wir’s erstmal mit ein wenig Sightseeing versucht und sind bei ziemlich diesigem Wetter (aber immerhin das erste Mal ohne Regen seit ca. 3 Tagen) nach einem sehr guten Mittagessen Richtung Kaiserpalast aufgebrochen.

Bloederweise schliesst das Ding so frueh, dass wir ihn (erstmal) nur von aussen gesehen haben und uns anschliessend im (wie sollte’s auch anders sein?) stroemenden Regen und mit kurzem Halt in zwei Kneipen auf den Rueckweg zum Hotel gemacht haben.

Der Abend war schon besser: zwar hat’s immer noch geregnet, aber dafuer haben wir direkt um die Ecke ein Restaurant gefunden, in dem nicht nur das Essen gut war, sondern die (teilweise) deutschsprachige Bedienung erst Stephan und anschliessen Thomas vom Fleck weg heiraten wollte ;)

Am Trinkgeld kann’s nicht gelegen haben, aber irgendwie ist am Ende doch nichts aus der Sache geworden. Naja, wir muessen ja morgen eh weiter … ;)

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Regen und seine Folgen


2010
11.10

Nachdem wir schon von anderen gehoert hatten, dass unsere Entscheidung, nicht ueber Da Lat nach Norden zu reisen, sondern stattdessen entlang der Kueste ueber Mui Ne zu fahren, die bessere Alternative war, da die Strasse von Da Lat aus aufgrund der anhaltenden Regenfaelle wegen Ueberflutung 1-2 Tage gesperrt war, hat’s uns heut in Hoi An selbst erwischt:

Das Restaurant am Hafen, in dem wir heut mittag noch lecker gegessen haben, stand bei unserem abendlichen Besuch in der Stadt bereits 1/2 Meter unter Wasser. Wollen wir mal hoffen, dass unser Bus morgen frueh ‘ne andere Route faehrt … ;)

Kilometerstand


2010
11.09

Nur mal zur Info: mit dem Erreichen von Hoi An haben wir allein von Saigon aus (ohne Ausfluege etc.) bis jetzt schon ueber 1.000 km zurueckgelegt.

Also nur noch laeppische 1.000 km bis Hanoi und anschliessend das Ganze auf der anderen Seite wieder zurueck nach Sueden … ;)

Hoi An oder Der Weg ist das Ziel


2010
11.09

Heute morgen gegen 7.30 Uhr sind wir nach 12 Stunden Schaukelfahrt im Schlafbus endlich heil in Hoi An angekommen (dessen waren wir uns zwischendurch nicht immer sicher, siehe unten).

Der Zustand dieser sogenannten Nationalstrasse (und wahrscheinlich auch einzigen befahrbaren Strasse – jedenfalls nach vietnamesischen Standards), auf der wir die ganze Nacht unterwegs waren, laesst sich am besten damit beschreiben, dass der Eichberg  vor, naja, sagen wir mal 20 Jahren, dagegen als Highway durchgegangen waere … (fuer alle, die den Eichberg nicht kennen: erklaer ich euch noch)

Der monsunartige Regen seit Nha Trang hat dabei sein Uebriges getan, die letzten noch verbliebenen geteerten Flaechen (das Wort “Strasse” waere hier unangebracht) in 450 km schlammige Schotterpisten zu verwandeln.

Die mit Regenwasser gefuellten Schlagloecher waren teilweise so tief, dass das Gepaeckfach unseres Reisebusses (und damit auch unsere Rucksaecke) teilweise unter Wasser stand und alles in einem Zustand in Hoi An ankam, den man nicht wirklich als “trocken” bezeichnen kann. Der Inhalt unserer Rucksaecke logischerweise auch.

Naja, endlich mal ein Grund, nach nunmehr 11 Tagen Reise unsere 3 T-Shirts in den hoteleigenen Reinigungsservice zu geben ;)

Aber eigentlich waere auch das nicht noetig gewesen, schliesslich haben wir uns vorhin im Shopping-Paradies Hoi An (uebrigens ein sehr schoenes, beschauliches, kleines Staedtchen) fuer 2$ einen Satz neue T-Shirts gekauft :)

IMG_1601

Bei der Gelegenheit hat Stephan beim oertlichen Schneider auch gleich noch Mass fuer einen neuen Anzug nehmen lassen, den wir morgen direkt abholen koennen. Mal sehen, was dabei rauskommt … ;)

Ach ja, geschlafen haben wir im Bus komischerweise trotzdem. Bestimmt ganze 3 Stunden. Erstaunlich, an was man sich alles gewoehnen kann … dagegen war der Flughafen in Doha schon fast gemuetlich ;)

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Regen, Regen, Regen …


2010
11.08

… und nochmals Regen.

Seit unserer Ankunft 6.45 Uhr in Nha Trang hat’s eigentlich durchgehend geregnet. Naja, wir hatten ja zum Glueck eh nicht vor, hier lange zu bleiben ;)

War zwar immer noch feucht an die Fuesse, aber mit P1000350unseren tollen, neuen Regencapes (fuer sagenhafte 0,15 EUR – aber so sahen sie P1000347auch aus) ging’s dann schon etwas besser und wir haben uns mal auf eine kurze Besichtigungstour ins Stadtgetuemmel aufgemacht.

Immerhin muessen wir nur bis 19.00 Uhr warten, bis uns der Nachtbus zur naechsten Station Hoi An bringt …